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Ein Tick anders (D 2011)

Dienstag, 16. April 2013 | Autor:

Apr
17
20:00

Wie man offensiv, sehr selbstbewusst und ganz ungeniert mit einer seltenen und unangenehmen Krankheit umgeht, davon erzählt der erste abendfüllende Spielfilm von Andi Rogenhagen. Der Regisseur, der auch als Dokumentarfilmer und Buchautor (“Heldensommer”) aktiv ist, bringt ähnlich wie der letztjährige Sensationserfolg “Vincent will meer” das Thema Tourette aufs Tapet.

Eva führt mit ihrem Vater, einem erfolglosen, aber stets optimistischen Autoverkäufer, ihrer konsumsüchtigen Mutter und der schrulligen Oma ein glückliches Leben. Doch Eva ist einen Tick anders. Sie leidet am Tourette-Syndrom. Ihre Familie hat sich längst an ihre Tics, Schimpfwörter und Pöbeleien gewöhnt, und auch sonst kommt Eva mit ihrer Außenseiterrolle bestens zurecht. Als der Vater jedoch einen Job in Berlin angeboten bekommt, soll sie plötzlich ihre vertraute Umgebung verlassen. Nicht mit Eva. Dieser Umzug muss verhindert werden – um jeden Preis!

Quelle: www.kino.de

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Hugo Cabret (USA 2011)

Sonntag, 17. März 2013 | Autor:

Mrz
20
20:00

Martin Scorseses erster Kinderfilm: Das zwölfjährige Waisenkind Hugo, das in den Mauern einer Pariser Metrostation lebt, wird aus seiner Anonymität gerissen, als er ein Mädchen kennenlernt und diversen Geheimnissen auf die Spur kommt.

Im Paris der 30er Jahre lebt der 12jährige Hugo Cabret mitten in einem riesigen Uhrwerk im Bahnhof. Ständig auf der Hut vor dem Bahnhofsvorsteher und dessen Dobermann streunt er umher und stibitzt sich das Notwendige zum Leben. Eines Tages trifft er auf Isabelle, die Ziehtochter des schwermütigen Spielladenbesitzers Georges, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Hugo und Isabelle wollen dem Geheimnis auf die Spur kommen – und erleben das Abenteuer ihres Lebens.

Der Film von Martin Scorsese begeistert durch seinen Einfallsreichtum und den Zauber der Bilder. Die träumerisch verspielte Musik unterstützt die Magie der einzelnen Sequenzen und lassen den Zuschauer in die Tiefe der Leinwand eintauchen. Zusätzlich ist HUGO CABRET auch eine Hommage an das frühe Kino. Dank exzellenter Kameraführung, einer vortrefflichen Ausstattung und großartigen Darstellern ist dieser Film ein zauberhaftes Märchen für alt und jung. Und außerdem Scorseses ganz persönliche Liebeserklärung an die Magie der bewegten Bilder.

Quelle: www.kino.de

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